US Marine stellt neues Drohnenprojekt “Tern” vor

Das von der US Navy  ins Leben gerufene Programm “Tern” sorgte unter der Woche für große Aufregung in der Drohnenwelt. Die US Navy testet damit eine neue Langstreckendrohne, die hauptsächlich über dem Ozean eingesetzt werden soll. Daher sind die neuen Drohnen für eine große Reichweite und neueren Kameras ausgerüstet, um länger in der Luft bleiben zu können und die Aufklärungsmissionen der US Navy weiter zu verbessern.

Die US Navy hat bereits ein großes Sortiment an Drohnen. Diese starten hauptsächlich von ihren Schiffen und sind meistens zugroß und teuer oder zu klein und besitzen keine große Reichweite. Durch das neue Projekt soll diese Lücke nun geschlossen und der Drohneneinsatz der US Navy weiter verbessert werden. Die neuen Drohnen sollen größere Gebiete von bis zu 1500 Kilometern abdecken können und extrem lange in der Luft bleiben können.

In der Vergangenheit wurden auch schon Haie und Delfine mit einer Kamera ausgerüstet. Hier ein kleines Video davon:

Die United States Navy  ist die Kriegsmarine der USA und damit eine Teilstreitkraft der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Die aktuellen Zahlen der US Navy liegen bei ca. 325.000 aktiven Soldaten und 100.000 Reservisten. Damit stellt die US Navy eine der stärksten Marinen der Welt dar. Zudem besitzt Sie ca. 290 Schiffe und über 3500 Flugzeuge und Hubschrauber. Im Vergleich dazu wirkt die Marine der Bundeswehr mit etwa 15.000 Soldaten nahezu winzig. Die Marine der Bundeswehr besteht seit 1995 und ist die kleinste der 3 Teilstreitkräfte der Bundeswehr.

Tern detaillierte Aufgabenbereiche:

• Entwicklung einer Start- und Landetechnik, um große Flugzeugoperationen von kleineren Schiffen auch bei einem  rauen Seegang zu ermöglichen

• Entwicklung eines Flugzeugs der den Witterungsverhältnissen in Meernähe gerecht wird und die optimierung von Reichweiten- und Nutzlastleistung

• Sicherstellung und Stabilität des vorhandenen Systems mit minimaler Besatzung und Schiffsveränderungen

• Verlegefähigkeit an Schiffen und Flugzeugen

Die Testphase des Projektes Tern werden über einen Zeitraum von 40 Monaten angelegt sein und gliedert sich in 3 Phasen.  Phase 1: Konzeptionelle Systemdefinition, Phase 2 : Technische Reifungsphase und Phase 3:  Demonstrationsphase, die eine groß angelegte Start- und Landedemonstration umfasst. Weitere Details erfahren Sie bei der US Navy.

Die Zukunft der Drohnen

Die Preise für Drohnen werden immer geringer, die Auswahl immer größer. So sieht der Markt der Drohnen im Moment aus und die Zukunft der Drohnen sieht sehr rosig aus. Facebook oder Amazon spielen schon mit dem Gedanken, Drohnen für ihren Service zu nutzen. Viele Piloten nutzen Sie schon längst und machen atemberaubende Bilder und Videos mit ihren Drohnengeräten. Drohnen werden mittlerweile von vielen Unternehmen und dem Militär genutzt. Egal ob zur Landvermessung, Paketlieferant oder als Aufklärungsdrohnen beim Militär. Das Aufgabenspektrum einer Drohne ist vielfältig und sehr umfangreich. Daher werden Sie auch in Deutschland immer beliebter.

Eine Drohne mit Kamera

Falls Sie jetzt planen direkt mit einer Drohne loszufliegen, sollten sie sich erstmals über die rechtlichen Bestimmungen und Verordnungen informieren. Denn nicht jede Privatperson kann einfach mit einer Drohne in den Luftraum eindringen. Auch durch einen Absturz können Schäden an Personal und Material entstehen. Daher benötigen Sie eine Versicherung vor dem Start ihrer Drohne.

Quelle: Youtube DW (deutsch)

Welche Drohne eignet sich für mich?

Grundsätzlich eigenen sich alle Drohnen für den Hobbypiloten. Egal ob klein oder groß, mit Kamera oder ohne. Alleine der Preis entscheidet darüber was Sie fliegen können. Die sogenannten Minidrohnen gibt es schon für den kleinen Geldbeutel. Die Preise hierfür liegen in der Regel zwischen 25 – 50 Euro. Meist sind diese Drohnen nur für den Betrieb in den eigenen 4 Wänden geeignet. Leistungsstärkere Drohnen sind in der Regel deutlich teurer.

Grundsätzlich benötigten Privatpersonen keine Fluglizenz um mit ihren Flugmodelle zu fliegen. Allerdings nur für Drohnen die nur privat genutzt werden und ein Gewicht von 5 Kilogramm nicht überschreiten. (Quelle: Deutsche Flugsicherung). Wenn Sie ihre Drohne allerdings gewerblich nutzen wollen, haben Sie einige Auflagen zu beachten. Sie benötigen eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde und ihre Drohne darf nur zwischen 5 – 25 Kilogramm wiegen.

Drohnenvorschriften

Zusätzlich müssen Sie darauf achten, dass Sie mit ihrer Drohne niemanden gefährden oder belästigen. In vielen Städten wird zudem das Überfliegen von bewohnten Gebieten oder einzelnen Bereichen grundsätzlich verboten. Dies schließt insbesondere Flughäfen und Flugplätze ein. Hier sollten Sie grundsätzlich Abstand halten und keine Drohnen starten. Mit einer Erlaubnis des zuständigen Flughafentowers können Sie jedoch auch dort fliegen. Allerdings müssen Sie sich davor mit ihrer Drohne anmelden und dies bestätigen lassen. Diese Zonen müssen Sie mit ihrer Drohne stets beachten.

Grundsätzlich können Sie in anderen Gebieten problemlos fliegen, sofern Sie keine Personen gefährden. Das schließt insbesondere Menschenansammlungen ein und kann bei einer Missachtung sogar zu einer heftigen Geldstrafe führen. Auch Industriegebiete, private Grundstücke und Unfallstellen sollten Sie nicht überfliegen. Des Weiteren dürfen Sie ihre Drohne nur bis Sichtweite steuern. Das schließt Hilfsmittel für Flugbrillen etc. nicht ein. Sofern Sie ihre Drohne nicht mehr auf Sicht verflogen und steuern können, machen Sie sich bereits strafbar. Zusätzlich dürfen Sie nicht einfach Bilder und Videos von Menschen aufnehmen, sofern diese nicht ihre Erlaubnis dafür gegeben haben. Weitere Informationen wie die rechtlichen Bestimmungen und eine kleine Auswahl an Tolle Drohnen mit Kamera kaufen erhalten Sie zum Beispiel auf Amazon, Ebay oder in den Google Suchergebnissen.